Gefahren bei Lipo-Akkus
 

In letzer Zeit kommen öfter Modelle zur Reparatur bei denen Lipo-Akku verwendet worden sind.

Diese Akkus haben einige Vorteile:
Spannung 3,6 Volt für Elektronik ohne Spannungswandler zu gebrauchen.
Die Kurzschlußstrom entnahme ist sehr hoch.
Das bedeutet bei Anlaufen von Motoren bricht die Spannung nicht so sehr zu sammen, wie bei kleine NiMH-Akkus.
Das fürht zu wenig er STörungen in der Elektronik (RC- oder IR-Betrieb)

Die Lipo-Akku brauchen ein Spezielles Ladegerät!
Einerseits soll der Strom auf 1C begrenzt werden.
Das bedeutet ein 145 mA/h darf mit 145 mA/h geladen werden.
Andererseits darf die Ladespannung 4,2 Volt keinesfalls überschreiten.
Die Akku können somit nicht, wie NiMH, mit einem Vorwiderstand im Ladestrom begrenzt werden.

Das Faller-Ladegerät ist ein Trafo mit einfacher Gleichrichtung.

Um dieses Standartladegerät für alle Autos nutzen zu können, sind in den Autos unterschiedliche Vorwiderstände eingebaut.
Es ist auf die Ladezeit zu achten.
Bei 1 Stunde Fahrzeit ist die Ladezeit mit 1,5 Stunde zu veranschlagen.
Ein leeres Fahrzeug sollte 14 Stunden geladen werden.

Wenn Fahrzeuge nachträglich auf 1400mA/h aufgerüstet worden sind, beträgt die Ladezeit mit dem Faller-Lader über 28 Stunden.


Andere Lader liefern mehr Strom.
So sind mit dem Laderregler aus dem Shop 4 solcher Akkus in 14 Stunden voll.
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Der Faller-Lader darf keinesfalls unverändert für LiPo-Akkus benutz werden!
Die Spitzenspannung des Laders ist mit 4,5 Volt zu hoch für Lipozellen die nur 4,2 Volt bekommen dürfen.
Ein solcher Akku bläht sich auf und kann ein Modell sprengen.


links der orignal Akku 3,6 300 mA/h, rechts der gleiche Akku der 3 Tage benutzt wurde und zum Laden ein Faller-Lader benutzt wurde.

Stand: 04.07
 
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